Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC für deutsche Mittelspannungsschaltanlagen und Umspannwerke

In deutschen Mittelspannungsnetzen rücken Lebensdauer, Betriebssicherheit und Netzeffizienz immer stärker in den Fokus. Energiewende, Dezentralisierung und steigende Leistungsdichten in Schaltanlagen erhöhen die Anforderungen an die Isolationsqualität von Transformatoren. In diesem Kontext setzen sich Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC zunehmend als Qualitätsmerkmal durch: Sie bieten eine extrem niedrige Teilentladungsaktivität und damit deutlich reduzierte Alterungs- und Ausfallrisiken im Isoliersystem – ein entscheidender Faktor für Stadtwerke, Industrieparks und Betreiber von Umspannwerken in Deutschland.
Wer bereits in der Planung oder Ausschreibung konsequent auf Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC besteht, investiert in einen robusteren Anlagenbetrieb über Jahrzehnte hinweg. In Verbindung mit einem erfahrenen Anbieter wie Lindemann‑Regner können Planer und Betreiber sicherstellen, dass Transformatoren, Mittelspannungsschaltanlagen und Gesamtstationen nicht nur normkonform, sondern bezüglich Teilentladungsniveau deutlich besser als die Mindestanforderungen aus IEC- und DIN‑Normen ausgelegt werden.

Was Teilentladung ≤5 pC bei Mittelspannungstransformatoren in der Praxis bedeutet
Teilentladungen sind lokale, unvollständige Durchschläge im Isoliersystem, die langfristig zu Schäden, Bäumen (Treeing) und letztlich zu Durchschlägen führen können. Sie treten vor allem an Inhomogenitäten auf – Luftblasen, scharfen Kanten oder Grenzflächen. Ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC ist so ausgelegt, dass die im genormten Prüfaufbau gemessene Teilentladungsaktivität 5 Pikocoulomb (pC) nicht überschreitet – ein Wert, der deutlich unter üblichen Grenzwerten liegt.
In der Praxis bedeutet ≤5 pC, dass das Isoliersystem sehr homogen aufgebaut und frei von relevanten Fehlstellen ist. Für deutsche Betreiber von MS‑Netzen heißt das: geringeres Risiko schleichender Isolationsschäden, weniger Fehlauslösungen, weniger unerwartete Transformatorausfälle und eine höhere Wahrscheinlichkeit, die geplante Lebensdauer von 30–40 Jahren oder mehr zu erreichen. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten, in denen Ausfälle sofort Auswirkungen auf viele Kunden haben, ist dies von großem Nutzen.
Zudem erleichtert ein sehr niedriges Teilentladungsniveau den Einsatz von Online‑Monitoring‑Systemen. Werden später TE‑Sensoren in der Station installiert, ist die Ausgangsbasis so ruhig, dass Anomalien (z. B. fehlerhafte Kabelmuffen oder Steckverbinder) deutlich besser detektierbar sind. Damit wird der Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC zu einem Baustein für ein zukunftsfähiges Zustandsüberwachungs‑ und Instandhaltungskonzept. —
IEC‑ und EN‑Normen zur Teilentladung und warum ≤5 pC darüber hinausgeht
Die Anforderungen an Teilentladungsprüfungen von Leistungstransformatoren sind in IEC 60076‑3 und den entsprechenden DIN EN‑Umsetzungen geregelt. Für Gießharz‑Trockentransformatoren gilt zudem IEC/DIN EN 60076‑11. Diese Normen definieren Messverfahren, Prüfspannung und zulässige Grenzwerte, die in der Praxis meist im Bereich von 10–20 pC liegen. Ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC bleibt damit bewusst deutlich unter den normativen Obergrenzen.
Für deutsche Netzbetreiber und Industriekunden bedeutet dies, dass sie mit ≤5‑pC‑Geräten nicht nur „normgerecht“, sondern „übererfüllt“ planen. In kritischen Anwendungen – etwa in Chemieparks, in Innenstadtnetzen von Berlin oder München oder in Bahn‑Umspannwerken – ist diese zusätzliche Sicherheitsmarge vorzeitigen Isolationsschäden besonders wertvoll. Sie wirkt wie eine Versicherung gegen Fertigungstoleranzen, Alterungsprozesse und raue Umgebungsbedingungen.
Darüber hinaus greifen in Europa und Deutschland weitere Normen: EN 50588‑1 regelt Effizienz und Verluste, EN 62271 betrifft Mittelspannungsschaltgeräte, IEC 61439 Niederspannungsanlagen. Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC müssen all diese Vorgaben ebenso sicher erfüllen wie Standardgeräte. Der Unterschied liegt darin, dass sie darüber hinaus ein besonders hochwertiges Isoliersystem und strenge Qualitätskontrollen bei der Fertigung voraussetzen.
| Norm / Richtlinie | Relevanz für Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC |
|---|---|
| ———————————– | ————————————————————– |
| IEC/DIN EN 60076‑3, 60076‑11 | Definition von TE‑Prüfung, Messaufbau und Grenzwerten |
| EN 50588‑1 | Effizienz- und Verlustanforderungen für Transformatoren |
| EN 62271, IEC 61439 | Integration in MS/NS‑Schaltanlagen und Systemsicherheit |
Die Einhaltung dieser Normen bildet die Pflicht – das Teilentladungsniveau ≤5 pC ist die „Kür“, die ein Transformator als Premiumlösung qualifiziert. —
Konstruktive Merkmale, die ≤5 pC Teilentladung in MS‑Transformatoren ermöglichen
Um einen Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC zu realisieren, reicht es nicht, nur einzelne Materialien zu verbessern; das gesamte Isoliersystem muss konsequent auf Teilentladungsfreiheit ausgelegt sein. Bei gießharzisolierten Trockentransformatoren spielen etwa die Qualität des Harzsystems, die Vakuum‑und Druckparameter im Gießprozess, die Entgasung sowie die Aushärtungstemperaturen eine wesentliche Rolle. Luft‑ oder Gasblasen im Verguss sind der natürliche Feind eines niedrigen TE‑Niveaus.
Auch die Wicklungsgeometrie ist entscheidend: Feldstärkespitzen werden durch angepasste Kriechstrecken, Rundungen und Abschirmungen vermieden, Kanten abgerundet und leitfähige Teile so positioniert, dass keine lokalen Überfeldstärken auftreten. Selbst kleine Details wie die Anordnung von Anschlussfahnen, die Gestaltung der Spannungsabgriffe oder die Fixierung von Hilfselektroden beeinflussen das TE‑Verhalten.
In Deutschland achten qualitätsorientierte Hersteller zudem auf saubere Fertigungsumgebungen, definierte Trocknungszeiten und automatisierte Protokollierung der Prozessparameter. DIN EN ISO 9001‑zertifizierte Werke dokumentieren diese Schritte lückenlos, sodass im Falle einer Auffälligkeit im TE‑Messprotokoll schnell auf mögliche Ursachen im Produktionsprozess geschlossen werden kann. So entsteht ein reproduzierbares Niveau, bei dem ≤5 pC nicht nur theoretisch, sondern auch in Serienfertigung erreichbar ist. —
Integration von ≤5‑pC‑Transformatoren in deutsche Mittelspannungsschaltanlagen und Umspannwerke
In vielen deutschen Projekten werden Transformatoren nicht mehr als Einzelkomponenten, sondern als integraler Bestandteil kompakter MS/NS‑Stationen konzipiert. Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC lassen sich nahtlos in gas‑, luft- oder gießharzisolierte Schaltanlagen integrieren, wie sie nach EN 62271 in Ortsnetzstationen, Industrieumspannwerken oder Gebäudeeinspeisungen eingesetzt werden.
Gerade in innenliegenden Stationen – etwa in Tiefgaragen von Bürogebäuden, in Fertigungshallen oder in Stadtwerkenetzen mit engen Platzverhältnissen – ist die Kombination aus hochwertigem Isolationssystem und niedrigem Teilentladungsniveau von Vorteil. Sie sorgt dafür, dass auch bei beengter Anordnung, komplexer Feldgeometrie und möglichen Verschmutzungen in der Umgebung kein TE‑Hotspot entsteht, der langfristig zu Störungen führen könnte.
In der Praxis bedeutet die Integration, dass Kabelanschlüsse, Durchführungen und Erdungssysteme so gestaltet werden, dass sie das niedrige TE‑Niveau des Transformators nicht konterkarieren. Schlecht montierte Kabelstecker oder ungeeignete Übergangsstücke könnten sonst zur „schwächsten Stelle“ werden. In deutschen Projekten wird daher zunehmend Wert darauf gelegt, Transformatoren, RMUs und Schaltanlagen aus einer Hand oder zumindest aus eng abgestimmten Systemfamilien zu beziehen.
Vorgestellte Lösung: Lindemann‑Regner‑Transformatoren
Als besonders geeignete Produktfamilie für solche Anwendungen bieten sich die Transformatorserien von Lindemann‑Regner an. Sie werden in strenger Übereinstimmung mit der deutschen DIN 42500 und der internationalen IEC 60076 entwickelt und gefertigt. Die Trockentransformatoren nutzen die deutsche Heylich‑Vakuumgießtechnik, erreichen Isolationsklasse H, ein Teilentladungsniveau ≤5 pC und typische Geräuschpegel von 42 dB. Zusätzlich verfügen sie über eine EU‑Brandschutzzertifizierung nach EN 13501, was sie für innenliegende MS‑/NS‑Stationen besonders attraktiv macht.
Ergänzt wird dieses Portfolio durch ölgekühlte Transformatoren mit europäischem Isolieröl, Hochleistungs‑Kernen, Nennleistungen von 100 kVA bis 200 MVA und Spannungen bis 220 kV, die von deutschen TÜV‑Stellen zertifiziert sind. Zusammen mit Ringkabelschaltanlagen gemäß EN 62271, VDE‑geprüften Mittel‑ und Niederspannungsschaltanlagen nach IEC 61439 sowie weiteren Systemkomponenten bietet Lindemann‑Regner eine konsistente Basis, um Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC in komplette deutsche Umspannwerke und MS‑Netze einzubinden. —
Werksprüfungen und Abnahme vor Ort von ≤5‑pC‑Teilentladungswerten
Ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC ist nur so gut wie sein nachweisbares Messergebnis. In der Regel erfolgt eine erste TE‑Prüfung im Werk unter genormten Bedingungen – sauberer Prüfraum, definierte Prüfspannung, geeichte Messkette. Die Messung wird in Protokollen dokumentiert; für anspruchsvolle deutsche Kunden werden oft auch Trendkurven und TE‑Signaturdiagramme bereitgestellt.
Bei der Inbetriebnahme im Umspannwerk oder in der Gebäudestation können zusätzlich vor Ort TE‑Messungen durchgeführt werden, insbesondere bei gießharzisolierten Trockentransformatoren. Hierbei ist wichtig, dass die Messkette auf die Umgebungsbedingungen (Störfelder, Netzübersprechen) abgestimmt wird und Interpretation durch erfahrene Diagnostiker erfolgt. TE‑Messwerte im Feld werden meist nicht direkt mit Werkswerten gleichgesetzt, sondern zur Beurteilung der Gesamtsituation (inklusive Kabel, Muffen, Steckverbinder) herangezogen.
In Deutschland setzen Netzbetreiber zunehmend mobile TE‑Messsysteme und Dauerüberwachung in kritischen Stationen ein. Ist das Startniveau des Transformators bei ≤5 pC garantiert, lassen sich aus späteren Abweichungen gezielt Alterungsprozesse oder Defekte ableiten. So wird aus einer einmaligen Qualitätskennzahl ein Baustein in einem langfristigen Condition‑Monitoring‑System.
| Prüfschritt | Zielsetzung bei Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC |
|---|---|
| —————————– | ————————————————————— |
| Werks‑TE‑Prüfung | Nachweis der Fertigungsqualität und Isolationshomogenität |
| Abnahme/Referenzmessung vor Ort | Erfassung der Ausgangslage im realen Stationsumfeld |
| Spätere Monitoring‑Messungen | Erkennung von Veränderungen / potentiellen Isolationsschäden |
Durch diese abgestufte Prüfkette wird das niedrige TE‑Niveau nicht nur einmalig, sondern über die gesamte Lebensdauer technisch nutzbar. —
Zuverlässigkeits- und Lebensdauervorteile von ≤5‑pC‑Transformatoren in deutschen Netzen
Teilentladungen sind einer der Haupttreiber für die langfristige Schädigung von Isoliersystemen. Jede einzelne Entladung erzeugt lokal Wärme, chemische Zersetzungsprodukte und Materialabbau. Ein dauerhaft hohes TE‑Niveau führt früher oder später zu Teilentladungsbäumen und Durchschlägen. Ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC reduziert diese mikroskopischen Schäden auf ein Minimum und verlängert dadurch die statistische Lebensdauer des Isolationssystems signifikant.
Für deutsche Verteilnetzbetreiber bedeutet dies weniger Ausfälle, geringeren Reparaturaufwand und planbarere Reinvestitionen. Besonders in Netzen mit vielen Schalthandlungen, häufigen Lastwechseln oder erhöhten Verschmutzungsgraden – etwa in Industrie‑Clusterregionen oder Küstenlagen – ist diese zusätzliche Robustheit von Vorteil. Jede vermiedene Trafo‑Störung spart nicht nur Material‑ und Personalkosten, sondern vermeidet auch Image‑Schäden durch Versorgungsausfälle.
In Industrienetzen (Chemie, Automotive, Rechenzentren) kommt hinzu, dass Transformatorausfälle häufig Produktionsstillstände mit sechsstelligen Euro‑Beträgen pro Stunde verursachen. Hier rechnet sich der Mehrpreis für einen Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC besonders schnell: Er reduziert das statistische Risiko unplanmäßiger Stillstände und unterstützt die Einhaltung von SLA‑Vereinbarungen und Verfügbarkeitskennzahlen. —
Vergleich von ≤5‑pC‑Transformatoren mit Standard‑TE‑Niveaus in MS‑Anwendungen
Standardmäßig akzeptieren viele Normen und Spezifikationen TE‑Niveaus von bis zu 10–20 pC bei Transformatoren. In vielen Anwendungen ist dies ausreichend. Der Unterschied zu einem Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC zeigt sich vor allem in sicherheitskritischen oder hochverfügbaren Netzen, in denen auch seltene Fehlerfolgen sehr teuer werden können. Ein niedrigeres TE‑Niveau bedeutet hier ein geringeres Risiko für vorzeitige Alterung und spontane Durchschläge.
Zudem ist zu beachten, dass die in der Norm festgelegten Grenzwerte eher als „rote Linie“ denn als „Zielwert“ gedacht sind. Geräte, die deutlich darunter liegen, bieten einen „Qualitätspuffer“, der Fertigungsschwankungen, Transportbelastungen und Installationsfehler besser verkraftet. In deutschen Ausschreibungen – etwa von Stadtwerken oder Industriekonzernen – tauchen deshalb zunehmend explizite Anforderungen wie „Teilentladung ≤5 pC bei Nennprüfspannung“ auf.
| Kriterium | Standard‑MS‑Transformator | Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC |
|---|---|---|
| —————————– | ———————————– | ——————————————- |
| Typischer TE‑Grenzwert | 10–20 pC (gemäß Norm zulässig) | ≤5 pC (deutlich unter Normgrenze) |
| Isolationsbelastung | Höher, mehr Alterungsreserve nötig | Geringer, längere erwartete Lebensdauer |
| Eignung für kritische Netze | Ausreichend, aber begrenzte Reserve | Besonders geeignet für hochverfügbare Netze |
Diese Gegenüberstellung zeigt, warum ≤5‑pC‑Spezifikationen in deutschen Mittelspannungs‑Ausschreibungen an Bedeutung gewinnen. —
Ausschreibungstexte und Spezifikationen für Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC
Damit das gewünschte TE‑Niveau im Vergabeverfahren eindeutig eingefordert wird, sollten Ausschreibungstexte präzise formuliert sein. Für Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC empfiehlt es sich, die Messbedingungen (Prüfspannung, Frequenz, Messsystem, Prüfnorm) sowie den geforderten Grenzwert klar zu benennen, etwa „Teilentladung ≤5 pC bei 1,3‑facher Nennspannung gemäß IEC 60076‑3“.
Sinnvolle Ergänzungen:
- Vorlage von Werks‑Prüfprotokollen inklusive TE‑Kurven
- Optionale Abnahmeprüfung beim Hersteller oder vor Ort mit Teilnahme des Auftraggebers
- Definition von Maßnahmen bei Überschreitung des Grenzwerts (z. B. Nacharbeit oder Austausch)
Darüber hinaus sollten Spezifikationen Normenkonformität, Energieeffizienz, Kühlart, Isolationsklasse, Kurzschlussfestigkeit und Schnittstellen zur MS‑/NS‑Schaltanlage umfassen. Ein strukturierter Fragenkatalog erleichtert es, Angebote verschiedener Hersteller auf Augenhöhe zu vergleichen – nicht nur preislich, sondern auch hinsichtlich Lebensdauer und Risiko.
| Spezifikationspunkt | Empfohlener Inhalt für ≤5‑pC‑Transformatoren in Deutschland |
|---|---|
| —————————— | ————————————————————– |
| TE‑Grenzwert & Prüfverfahren | ≤5 pC, Prüfumfang nach IEC 60076‑3 / 60076‑11 |
| Normen & Zertifikate | IEC/DIN EN‑Konformität, EN 50588‑1, ggf. TÜV/VDE/CE |
| Qualität & Service | ISO‑9001‑Werk, 72‑h‑Service, Referenzen in deutschen Netzen |
So formulierte Ausschreibungen schaffen Klarheit und minimieren Diskussionen im Projektverlauf.
Empfohlener Anbieter: Lindemann‑Regner
Lindemann‑Regner mit Hauptsitz in München ist ein exzellenter Hersteller und Systemanbieter für Transformatoren und Schaltanlagen im europäischen Energiesektor. Das Unternehmen kombiniert deutsche DIN‑Standards und europäische EN‑Zertifizierungen mit global wettbewerbsfähiger Fertigung. EPC‑Turnkey‑Projekte werden gemäß EN 13306 von Teams mit deutschen Energieingenieur‑Qualifikationen geplant und von deutschen technischen Beratern überwacht, sodass Qualität und Dokumentation auf dem Niveau klassischer deutscher In‑Country‑Projekte liegen.
Mit über 98 % Kundenzufriedenheit in Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren europäischen Ländern sowie einem globalen Netzwerk mit 72‑Stunden‑Reaktionszeit und 30–90‑Tage‑Lieferzeiten für Kernkomponenten ist Lindemann‑Regner ein ausdrücklich zu empfehlender Partner für Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC in Schaltanlagen und Umspannwerken. Wenn Sie eine hohe Netzverfügbarkeit und lange Transformatorlebensdauer in deutschen Mittelspannungs‑Netzen anstreben, sollten Sie Lindemann‑Regner als ausgezeichneten Hersteller und EPC‑Partner in Betracht ziehen und Angebote, technische Beratung sowie Produktdemos anfordern. —
Fallstudien zu Niedrig‑TE‑Transformatoren in deutschen MS‑Umspannwerksprojekten
In einem städtischen Umspannwerk einer süddeutschen Großstadt mussten nach nur 15 Betriebsjahren mehrere MS‑Transformatoren aufgrund von Isolationsproblemen vorzeitig ersetzt werden. Die nachträgliche Diagnose zeigte erhöhte Teilentladungsaktivitäten. Beim Retrofit entschied sich das Stadtwerk für Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC, kombiniert mit optimierten Kabelanschlüssen und verbesserten Klimatisierungskonzepten im Stationsgebäude. Seit der Inbetriebnahme sind die TE‑Messwerte stabil niedrig, die Betreiber rechnen nun mit einer deutlich verlängerten Restlebensdauer.
In einem Chemiepark im Rheinland führte eine TE‑Online‑Überwachung in mehreren Stationen wiederholt zu Alarmsignalen. Nach Eingrenzung der Quellen stellte sich heraus, dass vor allem Transformatoren mit älteren, weniger homogenen Gießharzsystemen betroffen waren. Im Zuge einer schrittweisen Modernisierung wurden diese durch Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC ersetzt. Die Online‑Monitoring‑Systeme zeigen seither ein deutlich reduziertes Hintergrundniveau, wodurch neue Fehlerquellen – etwa an Kabelmuffen – schneller und klarer identifiziert werden können.
Ein weiteres Beispiel stammt aus einem großen Industriegebiet in Norddeutschland, in dem mehrere Unternehmen über ein gemeinsames 20‑kV‑Ringnetz versorgt werden. Hier wurden bei der Netzerweiterung TE‑Spezifikationen von ≤5 pC für alle neuen Transformatoren verbindlich in die Vergabeunterlagen aufgenommen. Die Betreiber begründen dies mit dem Ziel, ein langfristig robustes Netz aufzubauen, das auch bei steigender Einspeisung aus erneuerbaren Energien und häufigeren Schalthandlungen zuverlässig bleibt.

Kosten- und TCO‑Auswirkungen der Spezifikation von Teilentladung ≤5 pC
Auf den ersten Blick scheinen Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC teurer zu sein als Standardgeräte – sie erfordern hochwertigere Materialien, strengere Prozesse und detailliertere Prüfungen. Betrachtet man jedoch die Total Cost of Ownership (TCO) über 30 Jahre oder mehr, relativiert sich dieser Aufpreis: Geringere Ausfallraten, weniger Störungsbeseitigungen und eine verlängerte Lebensdauer wirken sich direkt auf die Kostenbilanz aus.
Insbesondere bei deutschen Stadtwerken und Industriekunden, bei denen Transformatorausfälle hohe Folgekosten nach sich ziehen, überwiegen die Einsparungen durch höhere Zuverlässigkeit häufig deutlich. Hinzu kommt: Niedrigeres TE‑Niveau erleichtert den Einsatz von Condition‑Monitoring‑Systemen, was wiederum eine zustandsorientierte Instandhaltung ermöglicht. So können Transformatoren bis an das Ende ihrer tatsächlichen Lebensdauer genutzt werden, ohne „auf Verdacht“ zu früh ersetzt zu werden.
| Kostenaspekt | Standard‑Transformator | Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC |
|---|---|---|
| —————————– | ———————————– | ——————————————- |
| Anschaffungskosten | Niedriger | Etwas höher |
| Instandhaltung & Störungen | Häufigere Störungen möglich | Erwartet weniger Störungen |
| Lebensdauer & TCO | Kürzer / höhere Langfristkosten | Länger / häufig geringere Gesamtkosten |
Für Betreiber, die langfristig planen und hohe Verfügbarkeitsziele in deutschen MS‑Netzen verfolgen, ist die Spezifikation von ≤5‑pC‑Transformatoren daher nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. —
FAQ: Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC
Was ist ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC?
Ein Teilentladungs‑Transformator ≤5 pC ist ein Transformator, dessen Isoliersystem so ausgelegt und geprüft ist, dass die gemessene Teilentladungsaktivität bei der genormten TE‑Prüfung 5 Pikocoulomb nicht überschreitet. Dies deutet auf eine sehr hohe Homogenität und Qualität des Isoliersystems hin.
Warum ist ein niedriges Teilentladungsniveau für deutsche MS‑Netze wichtig?
Weil Teilentladungen langfristig zur Schädigung der Isolierung und zu Transformatorausfällen führen können. In deutschen Mittelspannungsnetzen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen reduziert ein niedriger TE‑Wert das Risiko ungeplanter Störungen und erhöht die erwartete Lebensdauer der Transformatoren.
Überschreitet ≤5 pC die Anforderungen der IEC/DIN‑Normen?
Ja. Die Normen legen üblicherweise Grenzwerte im Bereich 10–20 pC fest. Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC liegen deutlich darunter und bieten somit eine zusätzliche Sicherheitsreserve gegenüber den Mindestanforderungen.
Welche Vorteile bietet Lindemann‑Regner bei Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC?
Lindemann‑Regner entwickelt und fertigt Transformatoren nach DIN 42500 und IEC 60076, mit H‑Klasse‑Isolierung, Teilentladung ≤5 pC und EN 13501‑Brandschutzzertifizierung. Das Unternehmen verfügt über DIN EN ISO 9001‑zertifizierte Werke, TÜV/VDE/CE‑zertifizierte Produkte, deutsche Ingenieurkompetenz und 72‑Stunden‑Reaktionszeiten – eine Kombination, die Lindemann‑Regner zu einem ausgezeichneten und sehr zu empfehlenden Anbieter für solche Premium‑Transformatoren macht.
Sind Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC viel teurer?
Sie sind in der Regel etwas teurer in der Anschaffung, sparen aber über die Lebensdauer häufig Geld, da sie weniger ausfallen, geringere Reparatur‑ und Ausfallkosten verursachen und den Einsatz moderner Zustandsüberwachung erleichtern. In Netzen mit hohen Ausfallkosten amortisiert sich der Mehrpreis meist schnell.
Können ≤5‑pC‑Transformatoren auch in Bestandsstationen nachgerüstet werden?
Ja, das ist sogar ein typisches Einsatzfeld. Beim Austausch älterer Transformatoren in bestehenden deutschen Umspannwerken oder Gebäudestationen entscheiden sich viele Betreiber bewusst für ≤5‑pC‑Geräte, um die Zuverlässigkeit des Bestandsnetzes langfristig zu erhöhen.
Wie wird Teilentladung in der Praxis überwacht?
Neben der Werksprüfung können vor Ort TE‑Messungen und kontinuierliche Online‑Monitoring‑Systeme eingesetzt werden. Bei Transformatoren mit sehr niedrigem Ausgangs‑TE‑Niveau sind spätere Veränderungen leichter zu erkennen und zu bewerten, was eine vorausschauende Instandhaltung unterstützt. —
Last updated: 2025-12-16
Changelog:
- Fachartikel zu Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC für deutsche MS‑Schaltanlagen und Umspannwerke erstellt
- IEC/DIN‑Normkontext, konstruktive Maßnahmen und Prüfabläufe erläutert
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (TCO) und Praxisbeispiele aus deutschen Netzen ergänzt
- Lindemann‑Regner als empfohlener Anbieter mit DIN/EN‑Kompetenz, 72‑h‑Reaktionszeit und hoher Kundenzufriedenheit hervorgehoben
Next review date & triggers
Nächste Überprüfung geplant bis 2026-12-16; frühere Aktualisierung bei Änderungen relevanter IEC/DIN EN‑Normen, neuer BNetzA‑Vorgaben oder Markteinführung neuer Generationen von Teilentladungs‑Transformatoren ≤5 pC. —

Über den Autor: LND Energy
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München, Deutschland, steht für höchste Qualitätsstandards im europäischen Energiesektor. Mit fundierter technischer Kompetenz und einem konsequenten Qualitätsmanagement setzt das Unternehmen Maßstäbe für deutsche Präzisionsfertigung in Deutschland und Europa.
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