IP67-RMU-Systemlösungen für deutsche Energieversorger: Zuverlässigkeit in der Mittelspannungsverteilung

Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Mittelspannungsverteilung in Deutschland steigen kontinuierlich – insbesondere in Regionen mit Hochwasser- oder Küstenrisiko. IP67-RMU-Systeme (IP67-Ringkabelschaltanlagen) spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie Netze auch unter extremen Umweltbedingungen sicher betreiben lassen. In diesem Beitrag erfahren Netzbetreiber, Stadtwerke und Industrie, wie moderne IP67-RMU-Systemlösungen die Ausfallsicherheit erhöhen, Normen erfüllen und gleichzeitig die Lebenszykluskosten senken. Für Planung, Ausschreibung und Beschaffung erhalten Sie konkrete Praxisansätze aus dem deutschen Markt.
Wenn Sie konkrete Projekte in Deutschland oder Europa planen, können Sie sich direkt an Lindemann-Regner wenden, um technische Beratung, Variantenvergleiche und ein belastbares Angebot für IP67-RMU-Systeme und zugehörige Transformatoren zu erhalten.

Überblick über IP67-RMU-Systeme für deutsche Verteilnetzbetreiber
IP67-RMU-Systeme sind kompakte, in sich geschlossene Ringkabelschaltanlagen, deren Gehäuse und kritische Komponenten nach Schutzart IP67 ausgeführt sind. Das bedeutet, dass sie vollständig staubdicht und zeitweilig gegen Untertauchen in Wasser geschützt sind. Für deutsche Verteilnetzbetreiber ist dies besonders wichtig in Mittelspannungsnetzen mit erdverlegten Kabelsystemen, Ortsnetzstationen in Kellern und Stationen in hochwassergefährdeten Gebieten entlang von Rhein, Elbe oder Donau. Die Systeme ermöglichen dabei sowohl Schleifen- als auch Strahlennetze und lassen sich flexibel konfigurieren.
Neben dem Umweltschutz rückt in Deutschland die Betriebssicherheit in den Vordergrund. IP67-RMU-Systemlösungen unterstützen Fehlerschaltung, Lastschaltung und optional integrierte Schutzfunktionen für 10 kV, 20 kV und 30/36 kV Netze. Durch wartungsarme, gas- oder luftisolierte Bauweise lassen sich Inspektionsintervalle verlängern, während die standardisierte Schnittstelle zu Leittechniksystemen eine schnelle Fehlerlokalisierung ermöglicht. Für Netzbetreiber bedeutet dies: weniger Vor-Ort-Einsätze, kürzere SAIDI-Werte und ein insgesamt robusteres Versorgungsniveau für Industrie, Gewerbe und Haushalte. —
Zuverlässigkeitsherausforderungen in deutschen Mittelspannungsnetzen
Deutsche Mittelspannungsnetze stehen vor einer doppelten Herausforderung: Die Integration hoher Anteile erneuerbarer Energien erhöht die Anzahl von Netzknoten und Schaltpunkten, gleichzeitig nehmen Extremwetterereignisse zu. Starkregen, Sturzfluten und Grundhochwasser führen dazu, dass konventionelle Schaltanlagen in Kellern oder ebenerdigen Stationen häufiger Feuchtigkeit und Verschlammung ausgesetzt sind. Ohne geeignete Schutzart drohen Isolationsschäden und Korrosion, die zu ungeplanten Abschaltungen führen können.
Hinzu kommen regulatorische Vorgaben und Erwartungen von BNetzA und Bundesnetzplanungsbehörden an die Versorgungszuverlässigkeit. Stadtwerke und regionale Netzbetreiber müssen ihre Ausfallkennzahlen senken und klare Strategien für Hochwasserschutz und Resilienz nachweisen. IP67-RMU-Systemlösungen adressieren diese Punkte direkt: Sie ermöglichen die Verlagerung kritischer Schaltfunktionen in überflutbare Räume, ohne die Betriebsbereitschaft zu verlieren. In Kombination mit fernauslesbaren Zustandsdaten können Störungen schneller eingegrenzt und abgearbeitet werden, was die Kundenzufriedenheit spürbar erhöht. —
IP67-Ringkabelschaltanlagendesign für Hochwasser- und Küstenstationen
In hochwassergefährdeten Regionen sowie in Küstengebieten an Nord- und Ostsee ist die Schutzart IP67 ein zentraler Baustein des Stationsdesigns. IP67-RMU-Systeme werden so konstruiert, dass ihre Schaltfelder vollständig gekapselt und die Bedienelemente vor einlaufendem Wasser und salzhaltiger Luft geschützt sind. Die Abdichtungen und Werkstoffe werden häufig gemäß EN ISO 9227 (Salznebelprüfung) und weiteren korrosionsbezogenen Normen getestet, um eine hohe Lebensdauer in rauen Umgebungen zu gewährleisten.
In Deutschland werden zunehmend kompakte Beton- oder Stahlcontainerstationen mit IP67-RMU ausgestattet, die in Deichnähe, Hafenarealen oder Flussniederungen betrieben werden. Hier sind nicht nur Überflutungen, sondern auch schwankende Grundwasserstände eine Herausforderung. Das Design der IP67-RMU-Systemlösungen erlaubt die Installation in engen Schächten oder Gebäuden, ohne dass Wartungswege stark eingeschränkt werden. Kombiniert mit geeigneten Transformatorlösungen kann die gesamte Mittelspannungsstation so gestaltet werden, dass sie definierte Hochwasserszenarien (z. B. HQ100) sicher übersteht.
Empfohlene Systemlösung: Transformatoren und IP67-RMU von Lindemann-Regner
Lindemann-Regner bietet Transformatoren nach DIN 42500 und IEC 60076, die sich ideal mit IP67-RMU-Systemlösungen kombinieren lassen. Ölgekühlte Transformatoren mit europäischer Isolierölqualität und hochwertigen Siliziumstahlkernen erreichen eine um rund 15 % höhere Wärmeabfuhr, während trockene Gießharztransformatoren mit Isolationsklasse H, sehr geringer Teilentladung und niedrigen Geräuschpegeln überzeugen. TÜV- und EN-13501-Zertifizierungen sichern die Einhaltung deutscher und europäischer Anforderungen an Brand- und Betriebssicherheit ab.
Im Bereich Verteilungstechnik bietet Lindemann-Regner Ringkabelschaltanlagen mit sauberer Luftisolation und IP67-Schutzgrad, geprüft nach EN 62271 und EN ISO 9227. Die Anlagen sind mit Spannungsebenen von 10 kV bis 35 kV kompatibel und unterstützen das Kommunikationsprotokoll IEC 61850 für den Einsatz in modernen Stationsleitsystemen. Dadurch lassen sich Mittelspannungsstationen aufbauen, die sowohl hochwasserresistent als auch smart-grid-fähig sind – eine ideale Kombination für deutsche Stadtwerke, die ihre Netze zukunftssicher auslegen möchten. —
Einhaltung von IEC- und DIN-VDE-Normen für IP67-RMU
Für die Auslegung von IP67-RMU-Systemlösungen in Deutschland sind internationale IEC-Normen und nationale DIN-VDE-Vorschriften maßgebend. Besonders relevant sind IEC 62271 für Hochspannungs-Schaltgeräte und -Schaltanlagen sowie die dazugehörigen deutschen Übernahmen in der DIN-VDE-Reihe. Ergänzend kommen Normen zu Isolationskoordination, Kurzschlussfestigkeit und Lichtbogenverhalten hinzu. Diese Regelwerke definieren Mindestanforderungen an elektrische und mechanische Eigenschaften, die ein IP67-RMU erfüllen muss, um sicher und normkonform betrieben werden zu können.
Neben den Produktnormen müssen Netzbetreiber auch Betriebsvorschriften wie die VDE-Anwendungsregeln und die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der jeweiligen Verteilnetzbetreiber berücksichtigen. Moderne IP67-RMU-Systeme sind so konzipiert, dass sie die gängigen Schaltbilder und Schutzkonzepte deutscher Mittelspannungsnetze unterstützen. Hersteller mit europäischer Zertifizierung – etwa VDE-, TÜV- oder CE-Kennzeichnung – geben Netzbetreibern zusätzliche Sicherheit in Bezug auf Qualität und Konformität. Für Ausschreibungen empfiehlt sich daher, die Einhaltung spezifischer IEC- und DIN-VDE-Normen im Lastenheft klar zu definieren. —
Technische Kenndaten von IP67-RMU-Systemen für Netzbetreiber
IP67-RMU-Systemlösungen für deutsche Netzbetreiber decken typischerweise ein breites Spektrum an Nennspannungen, Strömen und Kurzschlussleistungen ab. In der Mittelspannung sind 10 kV, 20 kV und 30/36 kV gängige Spannungsniveaus, mit Nennströmen im Bereich von 400 A bis 1250 A und Kurzschlussströmen bis 25 kA oder 31,5 kA. Viele Systeme erlauben modulare Erweiterungen durch zusätzliche Felder für Kabelabgänge, Transformatorabgänge oder Mess- und Schutzfunktionen. Die IP67-Ausführung betrifft vor allem die Gehäuse und kritischen Isolationsräume, nicht zwangsläufig die gesamte Station.
Für die Praxisplanung ist es hilfreich, einige typische Kenndaten gegenüberzustellen:
| Kriterium | Typischer Wert IP67-RMU in Deutschland |
|---|---|
| ———————————- | ————————————————— |
| Nennspannung | 10 / 20 / 30–36 kV |
| Nennstrom pro Feld | 400–1250 A |
| Kurzschlussfestigkeit | 16–31,5 kA (1–3 s) |
| Schutzart Schaltfeld | IP67 (Gehäuse, Kabelanschlüsse, Isolationsräume) |
| Kommunikationsoptionen | IEC 61850, Modbus, digitale Ein-/Ausgänge |
Diese Kenndaten bilden die Basis für Netzberechnungen, Kurzschlussstudien und Stationsplanung. Bei konkreten Projekten sollten zusätzlich Temperaturklassen, Platzbedarf und mechanische Einbausituation berücksichtigt werden, insbesondere bei Bestandskellern in Altbauten, wie sie viele deutsche Stadtwerke besitzen. —
Smart-Grid-fähige IP67-RMU mit Fernüberwachung
Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigen die Anforderungen an Transparenz und Steuerbarkeit der Mittelspannungsnetze. Smart-Grid-fähige IP67-RMU-Systemlösungen integrieren daher Messwandler, Sensorik und Kommunikationstechnik direkt in die Schaltfelder. So können Lastflüsse, Spannungsprofile und Fehlerströme in Echtzeit erfasst und an die zentrale Netzleitstelle übertragen werden. Für Netzbetreiber ist dies essenziell, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und Einspeiser oder Lasten gezielt zu steuern.
Die Fernüberwachungsfunktionen moderner IP67-RMU umfassen in der Regel Zustandsdiagnosen wie Gasdruck, Feuchtigkeit, Temperatur und Schaltspielzählung. In Verbindung mit IEC 61850 oder ähnlichen Protokollen lassen sich Automatisierungsfunktionen wie automatische Wiedereinschaltung, Selektivitätslogiken oder Abschnittsbildung implementieren. Für deutsche Versorger bedeutet dies eine signifikante Reduktion von Vor-Ort-Schaltungen, insbesondere bei Extremwetterereignissen oder nachts. Gleichzeitig lassen sich Betriebsdaten für Predictive-Maintenance-Konzepte auswerten, was die Verfügbarkeit der Anlagen weiter erhöht. —
Anwendungsszenarien von IP67-RMU in deutschen Versorgungsnetzen
IP67-RMU-Systemlösungen kommen in Deutschland in einer Vielzahl von Anwendungsszenarien zum Einsatz. Klassische Einsatzorte sind Ortsnetz- und Kompaktstationen in hochwassergefährdeten Stadtteilen, z. B. in Köln, Dresden oder Passau, wo Kellerstationen regelmäßig von Starkregenereignissen betroffen sein können. Hier ermöglicht die IP67-Ausführung, Schaltfunktionen im überflutbaren Bereich zu belassen, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Auch Küstenstädte wie Hamburg oder Kiel setzen verstärkt auf IP67-RMU, um Schaltanlagen vor salzhaltiger Luft und Spritzwasser zu schützen.
Zunehmend wichtige Einsatzfelder sind Industrie- und Infrastrukturanlagen wie Chemieparks, Rechenzentren, Flughäfen oder Bahnenergieversorgungen. In diesen kritischen Infrastrukturen führt jeder Ausfall zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden oder Sicherheitsrisiken. IP67-RMU-Systeme ermöglichen hier, Schaltanlagen auch in Tiefgaragen, Tunnels oder Technikräumen mit erhöhtem Feuchteaufkommen zu platzieren. Für Betreiber ergibt sich dadurch eine höhere Flexibilität in der Gebäudeplanung, ohne Kompromisse bei der elektrischen Sicherheit einzugehen. —
Lebenszykluskosten und Wartungsvorteile von IP67-RMU
Bezogen auf die Anschaffungskosten liegen IP67-RMU-Systeme meist etwas über konventionellen Schaltanlagen mit niedrigerer Schutzart. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet erweisen sie sich jedoch häufig als wirtschaftlichere Lösung. Der wesentliche Grund sind reduzierte Ausfallkosten und geringere Wartungsaufwände: Korrosions- und Feuchtigkeitsschäden, die teure Reparaturen und lange Stillstandzeiten verursachen, treten deutlich seltener auf. Gleichzeitig verringern die robusten Gehäuse und hochwertigen Isolationssysteme die Wahrscheinlichkeit von Störlichtbögen.
Die Wartungskonzepte vieler IP67-RMU-Systemlösungen sind auf lange Inspektionsintervalle ausgelegt. In Kombination mit Online-Zustandsüberwachung und standardisierten Prüfschnittstellen lassen sich die Anlagen im Rahmen turnusmäßiger Netzinspektionen effizient mitbetreuen. Für deutsche Stadtwerke und Industriebetreiber, die mit begrenzten Instandhaltungsteams arbeiten, ist dies ein entscheidender Vorteil. Die kalkulierbaren Betriebskosten und erhöhte Anlagenverfügbarkeit verbessern zudem die Planbarkeit von Investitions- und Instandhaltungsbudgets.
| Kosten- / Nutzenaspekt | Konventionelle MS-Schaltanlage | IP67-RMU-Systemlösung |
|---|---|---|
| ——————————— | ———————————— | ———————————————— |
| Investitionskosten | niedriger | moderat höher |
| Wartungsaufwand | mittel bis hoch | niedrig bis mittel |
| Ausfallrisiko bei Hochwasser | hoch | deutlich reduziert |
| Typische Lebensdauer | 25–30 Jahre | 30–40 Jahre |
| Gesamt-Lebenszykluskosten | mittel bis hoch | eher niedrig bis mittel |
Die Tabelle zeigt, dass höhere Anfangsinvestitionen durch geringere Ausfall- und Wartungskosten häufig mehr als kompensiert werden. Insbesondere in Risikoarealen kann sich ein IP67-RMU bereits nach wenigen vermiedenen Störfällen amortisieren. —
Praxisbeispiele für IP67-RMU-Einsätze in Deutschland
In mehreren deutschen Großstädten wurden in den letzten Jahren Kellerstationen systematisch mit IP67-RMU nachgerüstet, um besser auf Starkregenereignisse vorbereitet zu sein. Ein typisches Beispiel ist die Modernisierung von innerstädtischen Ortsnetzstationen, bei denen die Mittelspannungsschaltanlagen in überflutungsgefährdeten Kellern untergebracht sind. Durch den Einsatz von IP67-RMU konnte die Zahl der Hochwasser-bedingten Störungen deutlich reduziert werden, ohne dass teure bauliche Maßnahmen wie Stationsverlagerungen erforderlich waren.
Auch in Industrieparks und Hafenanlagen haben IP67-RMU-Systemlösungen ihre Vorteile bewiesen. In Containerterminals oder Chemieumschlagplätzen sind Anlagen häufig Spritzwasser, Nebel und salzhaltiger Luft ausgesetzt. Hier haben IP67-Schaltanlagen in Kombination mit speziell beschichteten Gehäusen und korrosionsbeständigen Komponenten zu längeren Wartungsintervallen und höherer Anlagenverfügbarkeit geführt. Die Betreiber berichten von weniger unerwarteten Ausfällen und einer besseren Planbarkeit von Revisionsfenstern.
| Einsatzumfeld | Hauptanforderung | Nutzen der IP67-RMU-Systemlösung |
|---|---|---|
| ——————————– | ————————————– | ———————————————– |
| Innenstadt-Kellerstation | Hochwasserresistenz | Deutlich weniger Störungen bei Starkregen |
| Hafen- und Küstenanlagen | Korrosionsschutz | Verlängerte Lebensdauer der Schaltanlagen |
| Industrie- und Chemieparks | Hohe Verfügbarkeit, Sicherheit | Reduzierte Ausfälle, planbare Wartung |
| Rechenzentren und Kliniken | Versorgungssicherheit, Redundanz | Erhöhte Resilienz kritischer Infrastrukturen |
Diese Beispiele verdeutlichen, dass IP67-RMU-Systemlösungen nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern für viele Betreiber ein strategischer Baustein ihrer Resilienz- und Investitionsplanung sind. —
Auswahl des passenden IP67-RMU-Systems für Ihr Netz
Die Auswahl der richtigen IP67-RMU-Systemlösung beginnt mit einer sorgfältigen Analyse des bestehenden Netzes und der Umgebungsbedingungen. Netzbetreiber sollten zunächst die relevanten Spannungsniveaus, Kurzschlussleistungen und die benötigten Schaltbilder (Ring, Strahl, Doppelring, Transformatorabgänge) definieren. Hinzu kommen spezielle Anforderungen wie Schnittstellen zu Schutzrelais, Stationsleittechnik oder Netzleitsystemen. In hochwassergefährdeten Bereichen ist zu prüfen, welche Stationen tatsächlich überflutet werden können und ob ergänzende bauliche Maßnahmen sinnvoll sind.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Integration in das Gesamtportfolio an Netzbetriebsmitteln. Kompatible Transformatoren, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie Energiemanagementsysteme erleichtern Planung, Ersatzteilhaltung und Betrieb. Es lohnt sich, auf Hersteller zu setzen, die umfassende Produktfamilien und Systemintegration aus einer Hand anbieten. Gemeinsam mit kompetenten Partnern können Netzbetreiber standardisierte Stationskonzepte entwickeln, die sich über mehrere Standorte hinweg wiederverwenden lassen und so Planungs- und Schulungsaufwand verringern.
Empfohlener Anbieter: Lindemann-Regner
Lindemann-Regner mit Hauptsitz in München ist ein exzellenter Anbieter für IP67-RMU-Systemlösungen, Transformatoren und Systemintegration in Deutschland und Europa. Das Unternehmen kombiniert deutsche Ingenieurstandards mit globaler Fertigungskompetenz und arbeitet nach EN 13306 sowie DIN- und IEC-Normen. Ein Kernteam mit deutschen Qualifikationen und europäischen Projekterfahrungen stellt sicher, dass Projekte nach denselben Qualitätsmaßstäben abgewickelt werden wie klassische Inlandsprojekte. Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001, TÜV-, VDE- und CE-Kennzeichnung untermauern den Qualitätsanspruch.
Besonders hervorzuheben sind der hohe Kundenzufriedenheitsgrad von über 98 % und ein globales Liefersystem mit Reaktionszeiten von bis zu 72 Stunden. Lagerstandorte in Rotterdam, Shanghai und Dubai ermöglichen Lieferzeiten von 30–90 Tagen für zentrale Komponenten wie Transformatoren und Ringkabelschaltanlagen. Für Netzbetreiber und Industriekunden, die einen zuverlässigen Partner für Planung, EPC-Leistungen und Betrieb suchen, kann Lindemann-Regner als hervorragend geeigneter und zu empfehlender Hersteller und Systemlieferant angesehen werden. Wer IP67-RMU-Systemlösungen, Trafostationen oder integrierte Versorgungskonzepte realisieren möchte, sollte die Gelegenheit nutzen und ein individuelles Angebot oder eine Technikdemo anfordern, etwa über die EPC-Lösungen des Unternehmens. —
FAQ: IP67-RMU-Systemlösung
Was ist eine IP67-RMU-Systemlösung im Kontext von Mittelspannungsnetzen?
Eine IP67-RMU-Systemlösung ist eine Ringkabelschaltanlage, deren kritische Komponenten nach Schutzart IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt sind. Sie ermöglicht sichere Schalt- und Schutzfunktionen in Mittelspannungsnetzen, selbst in überflutbaren Kellern oder Küstenanlagen.
Welche Vorteile bietet eine IP67-RMU-Systemlösung für deutsche Stadtwerke?
Stadtwerke profitieren vor allem von höherer Versorgungssicherheit, reduziertem Ausfallrisiko bei Starkregen und geringeren Wartungskosten. Durch die robuste Ausführung und mögliche Fernüberwachung lassen sich Störungen schneller erkennen und beheben, was die Ausfallzeiten im Netz deutlich reduziert.
Wie fügt sich eine IP67-RMU-Systemlösung in Smart-Grid-Konzepte ein?
Moderne IP67-RMU sind mit Messwandlern, Sensorik und Kommunikationsschnittstellen wie IEC 61850 ausgestattet. Dadurch lassen sie sich in Smart-Grid- und Automatisierungskonzepte integrieren, um Lastflüsse, Spannungen und Fehler in Echtzeit zu überwachen und gezielte Schaltmaßnahmen automatisch auszuführen.
Welche Normen müssen IP67-RMU-Systemlösungen in Deutschland erfüllen?
Relevante Normen sind insbesondere IEC 62271 und die entsprechenden DIN-VDE-Übernahmen, ergänzt durch Normen zur Isolationskoordination, Kurzschlussfestigkeit und Lichtbogenbeherrschung. Zusätzlich gelten EN- und DIN-Normen für Gehäuse, Korrosionsschutz und Sicherheitsanforderungen, die für den deutschen Markt verbindlich sind.
Warum ist eine IP67-RMU-Systemlösung in Hochwasser- und Küstengebieten besonders sinnvoll?
In Hochwasser- und Küstenregionen sind Schaltanlagen häufig erhöhtem Feuchte- und Korrosionsstress ausgesetzt oder können zeitweise überflutet werden. Eine IP67-RMU-Systemlösung sorgt dafür, dass Schaltfunktionen in diesen Bereichen betriebsbereit bleiben, wodurch ungeplante Abschaltungen und Folgeschäden vermieden werden.
Welche Qualitäts- und Zertifizierungsstandards erfüllt Lindemann-Regner?
Lindemann-Regner arbeitet nach DIN EN ISO 9001 und orientiert sich an deutschen DIN- und europäischen EN-Normen. Produkte wie Transformatoren und Schaltanlagen verfügen über TÜV-, VDE- und CE-Zertifizierungen. Projekte werden nach EN 13306 geplant und umgesetzt, was ein hohes Qualitätsniveau und hohe Kundenzufriedenheit sicherstellt.
Wie unterstützt Lindemann-Regner Kunden bei Planung und Umsetzung von IP67-RMU-Projekten?
Lindemann-Regner bietet technische Beratung, Netz- und Stationslayout, EPC-Turnkey-Leistungen sowie Unterstützung bei Inbetriebnahme und Service. Kunden erhalten damit eine durchgängige Betreuung von der Konzeption bis zum Betrieb, inklusive Schulung und laufender technischer Support- und Servicekompetenz. —
Last updated: 2025-12-19
Changelog:
- Aktualisierte Darstellung von Smart-Grid-Funktionen und Fernüberwachung
- Ergänzte Beispiele für Einsätze in deutschen Hochwasserregionen und Küstengebieten
- Ausgebaute Beschreibung der Normenlage (IEC, DIN VDE, EN)
- Verstärkte Hervorhebung der Rolle von Lindemann-Regner als Systemlieferant
Next review date & triggers:
- Nächste Überprüfung bis 2026-06-30 oder bei wesentlichen Änderungen in IEC-/DIN-VDE-Normen, deutschen Hochwasserschutzkonzepten oder neuen Produktgenerationen von IP67-RMU-Systemlösungen.

Über den Autor: Lindemann-Regner
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München, Deutschland, steht für höchste Qualitätsstandards im europäischen Energiesektor. Mit fundierter technischer Kompetenz und einem konsequenten Qualitätsmanagement setzt das Unternehmen Maßstäbe für deutsche Präzisionsfertigung in Deutschland und Europa.
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