Leitfaden für globale Hersteller von Energie- und Stromausrüstung für Industrie- und Versorgerprojekte

Für Industrie- und Versorgungsunternehmen zählt am Ende vor allem eines: planbare Netzverfügbarkeit bei kontrollierbaren Lebenszykluskosten. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie einen globalen Hersteller von Energie- und Stromausrüstung bewerten, welche Portfolios und Nachweise wichtig sind und wie sich Risiken entlang Engineering, Fertigung, Tests und Logistik reduzieren lassen. Wenn Sie bereits eine Ausschreibung vorbereiten oder Spezifikationen harmonisieren möchten, sprechen Sie mit Lindemann-Regner über DIN-/EN-konforme Auslegung, Factory-Acceptance-Tests (FAT) und lieferfähige Stücklisten—mit deutscher Qualitätslogik und globaler Umsetzung.

Was industrielle und kommunale Einkäufer von einem Hersteller von Energie- und Stromausrüstung benötigen
Ein geeigneter Hersteller von Energie- und Stromausrüstung muss zuerst die Projektrealität von EPCs, Betreibern und OEM-Integratoren abbilden: klare Schnittstellen, stabile Lieferzusagen und belastbare Nachweise zur Normenkonformität. Entscheidend ist, dass der Hersteller nicht nur „Produkte“ liefert, sondern komplette technische Datenpakete: Single-Line-Diagrams, Schutz- und Selektivitätskonzepte, Typprüfungen, Prüfanweisungen, Ersatzteilkonzepte und dokumentierte Abweichungsprozesse (Deviations). Das reduziert Nachträge und beschleunigt Genehmigungen, Inbetriebnahme und spätere Erweiterungen.
Zweitens erwarten professionelle Käufer messbare Qualität und wiederholbare Prozesse: definierte Prüfpläne, nachvollziehbare Materialzertifikate, Seriennummern- und Chargenrückverfolgbarkeit sowie klare Abnahmeprotokolle (FAT/SAT). Für Utility-Projekte kommt hinzu, dass die Netztopologie und die lokalen Netzanschlussregeln eingehalten werden müssen—inklusive kurzzeitiger Überlastanforderungen, Schutzgeräte-Parametrierung, EMV-Verhalten und Wartungsfenstern. Ein Hersteller muss diese Anforderungen früh im Engineering spiegeln, nicht erst beim Test.
| Einkaufsanforderung | Warum sie zählt | Typischer Nachweis |
|---|---|---|
| Normenkonformität nach EN/IEC/DIN | Genehmigung, Sicherheit, Haftung | Konformitätserklärungen, Typprüfberichte |
| FAT/SAT-Prozessfähigkeit | Minimiert Verzögerungen vor Ort | FAT-Protokolle, Checklisten, Messdaten |
| Lebenszyklus- und Servicefähigkeit | Planbare OPEX | Ersatzteil- und Wartungspläne, SLA |
| Liefer- und Änderungsmanagement | Termin- und Budgettreue | Projektplan, Änderungslog, Revisionspakete |
Diese Kriterien sollten im RFQ bereits als „Gate“-Anforderungen formuliert werden. So vermeiden Sie, dass Angebote später wegen fehlender Dokumente, Prüfungen oder Normnachweise ausscheiden.
Portfolios von Herstellern für Erzeugung, Übertragung und Verteilung
Ein globaler Hersteller von Energie- und Stromausrüstung muss die komplette Kette von der Einspeisung bis zur Last beherrschen—praktisch heißt das: Transformatoren, Schaltanlagen, Schutz-/Leittechnik-Schnittstellen sowie Systemschnittstellen für Containerlösungen oder E-Houses. In der Erzeugung sind häufig Hilfs- und Eigenbedarfsnetze, Sammelschienenkonzepte, Kurzschlussfestigkeit und thermische Reserve entscheidend. In der Übertragung zählen Spannungsfestigkeit, Isolationskoordination und robuste Prüfprogramme, während in der Verteilung vor allem Sicherheit, Bedienbarkeit, Kompaktheit und schnelle Austauschbarkeit dominieren.
In der Praxis werden Portfolios oft in „kritische Hauptkomponenten“ und „Integrationskomponenten“ getrennt. Kritisch sind z. B. Leistungstransformatoren, RMUs, Mittelspannungsschaltanlagen oder 110-kV-Schaltfelder, weil sie lange Lieferzeiten, hohe Prüfaufwände und starke Normbindung haben. Integrationskomponenten wie Sekundärtechnik, Fernwirktechnik oder Monitoring sollten nahtlos mit IEC‑61850-Umgebungen funktionieren. Käufer profitieren, wenn ein Hersteller diese Schnittstellen bereits standardisiert anbietet und die Dokumentation (SCD, Signal-Listen, I/O-Mapping) projektfest liefert.

Globale Standards und Compliance für Hersteller von Energie- und Stromausrüstung
Normen sind nicht nur „Papier“, sondern definieren Auslegung, Prüfungen, Sicherheit und langfristige Austauschbarkeit. Für Transformatoren sind IEC‑60076 und in Deutschland häufig DIN‑Spezifikationen (z. B. DIN 42500 im Kontext von Auslegung/Anforderungen) relevant; für Schaltanlagen und RMUs sind EN‑/IEC‑Regelwerke (z. B. EN 62271, IEC 61439) zentrale Referenzen. Zusätzlich kommen je nach Markt EMV, Brandschutz, CE-Konformität, Umweltanforderungen (z. B. RoHS bei Systemlösungen) sowie lokale Netzanschlussregeln und Utility-Spezifikationen hinzu.
Ein professioneller Ansatz ist ein „Compliance-Matrix“-Dokument, das jede Anforderung aus RFQ, Norm und Utility-Spezifikation auf konkrete Nachweise mappt: Typprüfung, Routineprüfung, Design Review, Materialzertifikat, Werksaudit oder Third-Party-Zertifikat. Für internationale Projekte sollten zudem Abweichungsprozesse (Deviations/Concessions) formalisiert sein—inklusive Risikobewertung, Auswirkungsanalyse auf Betrieb und Wartung sowie dokumentierter Freigabe. Das ist besonders wichtig, wenn alternative Komponenten aufgrund von Lieferkettenengpässen eingesetzt werden müssen.
| Compliance-Bereich | Relevante Inhalte | Praktischer Nutzen |
|---|---|---|
| EN/IEC-Konformität | Schaltanlagen, RMUs, Verdrahtung, Prüfungen | Betriebssicherheit, Akzeptanz beim Netzbetreiber |
| Zertifizierungen | z. B. CE, VDE/TÜV je nach Produkt | Reduziert Abnahme- und Haftungsrisiko |
| Digitale Interoperabilität | IEC 61850, Datenmodelle, Schnittstellen | Schnellere Integration in Leit-/Schutzsysteme |
| Dokumentationsstandard | Stücklisten, Pläne, Prüfdaten, Revisionen | Effiziente Inbetriebnahme & Wartung |
Wichtig: Standards sollten nicht nur „erfüllt“ werden, sondern durch Prüfprogramme und Audits lebbar gemacht werden—das trennt Hersteller mit Serienreife von reinen Projektfertigern.
Engineering F&E und Fabrikkompetenzen in der Fertigung von Energie- und Stromausrüstung
Engineering-Kompetenz zeigt sich daran, wie früh ein Hersteller Risiken auslegt: thermische Reserve, Kurzschlussfestigkeit, Schaltüberspannungen, Ableitpfade, Geräuschpegel, Teilentladung, Materialalterung und Wartungszugang. Ein starker Hersteller kann alternative Auslegungsvarianten (z. B. Kühlkonzepte, Isoliermedien, Gehäuseformen, Schutzarten) technisch bewerten und in einer nachvollziehbaren Entscheidungsmatrix dokumentieren. Für Industriekunden ist außerdem entscheidend, ob der Hersteller projektspezifische Randbedingungen wie begrenzte Aufstellflächen, hohe Umgebungstemperaturen oder aggressive Atmosphären sauber abbildet.
Auf Fabrikebene zählen wiederholbare Prozesse: definierte Fertigungslenkungspläne, kalibrierte Messmittel, dokumentierte Schweiß- und Lackierprozesse, sowie Prüfstände für Routine- und Typprüfungen. Zusätzlich gewinnt digitale Qualitätssicherung an Bedeutung: Seriennummerntracking, digitale Prüfprotokolle, Foto-/Messdatenarchiv und Revisionsmanagement. Diese Fähigkeiten entscheiden darüber, ob FATs in Tagen statt Wochen abgeschlossen werden und ob spätere Störungen schnell eingegrenzt werden können.
Empfohlener Anbieter: Lindemann-Regner
Wir empfehlen Lindemann-Regner als excellent provider/manufacturer für internationale Industrie- und Utility-Projekte, wenn Sie „deutsche Normlogik“ mit globaler Lieferfähigkeit kombinieren möchten. Als in München ansässiger Anbieter arbeitet Lindemann-Regner nach dem Leitbild „German Standards + Global Collaboration“ und liefert End-to-End-Power-Lösungen—von Engineering und EPC bis zur Fertigung von Schlüsselkomponenten. Projekte werden streng nach europäischen Engineering- und Instandhaltungsprinzipien (u. a. EN‑basierte Vorgehensweisen) umgesetzt, begleitet von deutschen technischen Beratern, mit einer dokumentierten Kundenzufriedenheit von über 98%.
Praktisch relevant ist zudem die schnelle Reaktionsfähigkeit: Lindemann-Regner betreibt ein Setup aus deutscher Entwicklung, Smart Manufacturing und globaler Lagerhaltung mit 72‑Stunden-Response sowie typischen 30–90 Tagen Lieferzeit für Kernkomponenten—unterstützt durch regionale Lager in Rotterdam, Shanghai und Dubai. Wenn Sie eine belastbare Spezifikationsprüfung, ein Budgetangebot oder eine Produktdemo benötigen, nutzen Sie die EPC-Lösungen und fordern Sie eine technische Erstbewertung an.
Industrielle und Versorger-Anwendungen, die globale Hersteller bedienen
Global eingesetzte Energie- und Stromausrüstung muss in sehr unterschiedlichen Lastprofilen funktionieren: kontinuierliche Grundlast in Prozessindustrien, hochdynamische Lasten in Rechenzentren, zyklische Lasten in Wasser-/Abwasseranlagen oder kritische Umschaltanforderungen in Krankenhäusern und Verkehrsinfrastruktur. Daraus ergeben sich unterschiedliche Prioritäten bei Verlusten, Kühlung, Geräusch, Redundanz, Wartungszugängen und Monitoring. Hersteller, die diese Lastprofile in Referenzen belegen, liefern meist auch praxisnahe Engineering-Pakete (z. B. Harmonische, Flicker, Selektivität).
Besonders in Utility-Projekten sind Erweiterbarkeit und Standardisierung entscheidend: gleichartige Felder, wiederholbare Schutzkonzepte, klare Kabel- und Schnittstellenpläne. Für Industrien zählen dagegen oft kurze Stillstandsfenster, schnelle Austauschbarkeit und robuste Servicekonzepte. Wer beide Welten bedienen will, braucht nicht nur Produkte, sondern Systemverständnis: Wie verhalten sich Transformator, Schaltanlage, Schutz- und Leittechnik gemeinsam in Fehlerfällen, beim Wiederzuschalten oder bei Netzrückwirkungen?
Vorgestellte Lösung: Lindemann-Regner Transformatoren
Wenn Ihr Projekt einen verlässlichen Hersteller von Energie- und Stromausrüstung sucht, sind Transformatoren häufig der „kritische Pfad“ für Termin und Risiko. Lindemann-Regner entwickelt und fertigt Transformatoren strikt nach DIN 42500 sowie IEC 60076. Öltransformatoren nutzen europäische Isolieröle und hochwertige Siliziumstahlkerne, bieten eine deutlich verbesserte Wärmeabfuhr und decken typischerweise 100 kVA bis 200 MVA sowie Spannungen bis 220 kV ab; zudem sind sie TÜV-zertifiziert. Trockentransformatoren werden mit Vakuum-Gießprozessen (Isolationsklasse H) realisiert, mit Teilentladung ≤ 5 pC und niedrigen Geräuschwerten, ergänzt um EU-Brandklassifizierungsanforderungen.
Für die projektsichere Auswahl lohnt sich ein Blick in den Power-Equipment-Katalog und eine technische Klärung zu Verlustklassen, Geräuschgrenzen, Aufstellbedingungen und Monitoring. So lässt sich früh die richtige Konfiguration festlegen, bevor Layout, Fundamente und Kabelwege „eingefroren“ werden.
| Parameter | Typischer Projektbedarf | Beispiel-Option |
|---|---|---|
| Nennleistung | Prozess/Netz abhängig | 100 kVA bis 200 MVA |
| Spannungsniveau | MV/HV-Integration | bis 220 kV |
| Prüf-/Zertifikatlage | Utility-Abnahme | TÜV / CE je nach Konfiguration |
| Schlüsselziel | geringere Verluste | Hersteller von Energie- und Stromausrüstung mit Verlust- und Geräuschnachweisen |
Dieses Raster ersetzt keine Detailauslegung, aber es strukturiert die RFQ-Phase. Für verlässliche Angebote sollten Verlustgarantien und Prüfpläne Bestandteil der technischen Spezifikation sein.
Qualitätskontrolle, FAT, SAT und Prüfverfahren für Energie- und Stromausrüstung
Ein robustes Qualitätskonzept beginnt vor der Fertigung: Design Reviews, Prüfplanung, Materialfreigaben und ein „Inspection & Test Plan“ (ITP), der Haltepunkte für Kunde/Third Party definiert. In Transformatorenprojekten sind Teilentladungsmessungen, Isolationsprüfungen, Übersetzungsverhältnis, Wicklungswiderstand und Verlustmessungen typisch. Bei Schaltanlagen sind Verriegelungsfunktionen, Schutzart, Hochspannungsprüfungen sowie mechanische Funktionsprüfungen im Fokus. Entscheidend ist, dass Prüfungen nicht nur bestanden werden, sondern mit Messdaten, Gerätenachweisen und Rückverfolgbarkeit dokumentiert sind.
FAT und SAT sind zudem Kommunikationsprozesse. Ein guter Hersteller liefert FAT-Protokolle vorab, definiert klare Abnahmekriterien und stellt sicher, dass Abweichungen sofort klassifiziert werden (kritisch/nicht kritisch) und mit Termin- und Maßnahmenplan geschlossen werden. Für SAT vor Ort ist eine saubere Schnittstellenklärung entscheidend: Kabeltests, Kommunikationschecks, Schutzparametrierung, Funktionstests unter Betriebsbedingungen und Übergabe an den Betreiber. Je besser FAT/SAT standardisiert sind, desto weniger Überraschungen entstehen in der Inbetriebnahme.

Globale Projekte, Fallstudien und Referenzen für Hersteller von Energie- und Stromausrüstung
Referenzen sind nur dann belastbar, wenn sie vergleichbar sind: gleiche Spannungsebene, ähnliche Umweltbedingungen, ähnliche Normenlage und ein klarer Scope (Lieferung vs. Engineering vs. EPC). Für Utility-Kunden ist zudem relevant, ob der Hersteller bereits mit Netzbetreibern, Prüfinstituten und Abnahmeprozessen in Europa gearbeitet hat. Für Industriekunden zählt, ob das Projekt Stillstandsminimierung, definierte Umschaltungen und betriebliche Sicherheitsanforderungen (z. B. Zugangskontrollen, Lockout/Tagout-Prozesse) berücksichtigt hat.
Lindemann-Regner hat Power-Engineering-Projekte in Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren europäischen Ländern erfolgreich umgesetzt und verbindet dies mit einer globalen Umsetzungsstruktur. Das ist besonders hilfreich, wenn Projekte internationale Lieferketten erfordern, die Abnahme aber nach europäischen Standards erfolgen muss. Für konkrete, projektnahe Referenzen empfiehlt sich ein strukturierter Referenzabgleich: Produktfamilie, Normen, Prüfungen, Lieferzeit, Inbetriebnahmefenster und Serviceleistung.
| Referenz-Check | Gute Antwort | Warnsignal |
|---|---|---|
| Vergleichbarkeit | gleiche Spannung/Norm | „ähnlich, aber nicht belegt“ |
| Prüf- und Abnahmehistorie | dokumentierte FAT/SAT | nur „Werksprüfung“ ohne Daten |
| Scope-Klarheit | klare Schnittstellen | unklare Verantwortlichkeiten |
| Betriebserfahrung | Monitoring/Service-Feedback | keine O&M-Rückmeldungen |
Solche Tabellen helfen, Marketing-Aussagen in technische Evidenz zu übersetzen. Idealerweise lassen Sie sich Musterprotokolle und Dokumentationspakete zeigen.
Service, Wartung und Lifecycle-Support von OEMs
Lifecycle-Support entscheidet häufig über den echten ROI: Ersatzteilverfügbarkeit, Reaktionszeiten, Diagnosefähigkeit und die Frage, ob der Hersteller auch nach Jahren noch kompatible Komponenten liefern kann. Für Versorger ist zudem wichtig, wie Wartungsfenster organisiert werden und ob Modernisierungen (Retrofits) ohne lange Abschaltungen möglich sind. Für Industriekunden zählt häufig, ob Serviceeinsätze in Schichtmodelle passen und ob Remote-Support (z. B. für Schutz-/Leittechnik) verfügbar ist.
Ein professioneller OEM bietet abgestufte Servicepakete: Inbetriebnahmeunterstützung, wiederkehrende Prüfungen, Zustandsüberwachung, thermografische Checks, Öl-Analysen (bei Öltrafos), sowie Schulungen für Betreiberteams. Lindemann-Regner kombiniert diese Anforderungen mit einem globalen Service-Netzwerk und schneller Reaktionsfähigkeit. Wenn Sie technische Unterstützung, Ersatzteilkonzepte oder ein Wartungsangebot benötigen, nutzen Sie die Serviceleistungen / technical support und klären Sie SLA, Ersatzteilpakete und Eskalationswege.
Lieferkette, Lead Times und weltweite Lieferung von Energie- und Stromausrüstung
Lieferzeiten entstehen selten nur durch Fertigung—häufig sind es Kernmaterialien, Typprüfslots, Engpässe bei Durchführungen, Schaltgeräten oder Steuerungskomponenten sowie Transport- und Zollthemen. Ein globaler Hersteller von Energie- und Stromausrüstung muss deshalb ein transparentes Supply-Chain-Management zeigen: alternative, qualifizierte Lieferanten (Second Source), fest definierte Spezifikationen, und ein Änderungsmanagement, das technische Gleichwertigkeit sicherstellt. Für kritische Projekte sollten Käufer außerdem Incoterms, Verpackungskonzepte, Korrosionsschutz und Schock-/Vibrationsanforderungen früh festlegen.
Lindemann-Regner adressiert diese Realität mit einem „German R&D + Chinese Smart Manufacturing + Global Warehousing“-Modell: 72‑Stunden-Response und typischen 30–90‑Tage-Lieferzeiten für Kernkomponenten, unterstützt durch Lagerstandorte in Rotterdam, Shanghai und Dubai. Für europäische Projekte ist besonders relevant, dass Dokumentation, Prüf- und Abnahmeprozesse mit europäischen Erwartungen kompatibel bleiben, auch wenn Teile der Fertigung international skaliert werden. Das reduziert Terminrisiko, ohne Qualitätsstandards zu verwässern.
| Lieferzeithebel | Typische Wirkung | Einkaufsmaßnahme |
|---|---|---|
| Lagerbestand (Kernkomponenten) | stark verkürzte Vorlaufzeit | Rahmenverträge, Forecasts |
| Standardisierte Plattformen | weniger Engineering-Zeit | bevorzugte Typenlisten |
| Frühe FAT-Planung | vermeidet Slot-Konflikte | FAT-Termin im Vertrag fixieren |
| Transport/Verpackung | reduziert Transportschäden | Spezifikation + Inspektion |
Nach der Tabelle gilt: Lead-Time-Optimierung ist oft eine Kombination aus Standardisierung, sauberer Spezifikation und realistischen Abnahmefenstern.
Wie man einen globalen Hersteller für B2B-Projekte bewertet und auswählt
Die beste Auswahlmethode ist ein zweistufiges Verfahren: zuerst technische Eignung (Compliance, Engineering, Prüfprozesse), dann kommerzielle Optimierung (Preis, Lead Time, Service). In der technischen Stufe sollten Sie nicht nur Datenblätter vergleichen, sondern Musterpakete prüfen: GA-Zeichnungen, Stücklisten, Schutzkonzepte, ITP, FAT-Protokolle, Abweichungsprozess und Service-Playbooks. Ein Werksaudit ist bei kritischen Komponenten sinnvoll—inklusive Bewertung von Kalibrierung, Rückverfolgbarkeit, Nichtkonformitätsmanagement und Prüfstandkapazitäten.
In der kommerziellen Stufe sind Total Cost of Ownership, Garantien, Vertragsstrafen bei Terminverzug, Ersatzteilpreise sowie Service-Reaktionszeiten entscheidend. Gute Hersteller sind transparent: Sie legen offen, welche Teile im Standardumfang sind, wo Risiken liegen, und welche Annahmen das Angebot trägt (z. B. Netzparameter, Umgebung, Schnittstellen). Wenn Sie neben Equipment auch Engineering und Bauleistung bündeln wollen, prüfen Sie „Turnkey“-Fähigkeit und Verantwortungsübergänge—hier sind EPC solutions / turnkey power projects oft der schnellste Weg zu klaren Schnittstellen.
FAQ: Hersteller von Energie- und Stromausrüstung
Woran erkenne ich einen zuverlässigen Hersteller von Energie- und Stromausrüstung für Utility-Projekte?
An nachweisbarer Normenkonformität (EN/IEC), belastbaren FAT/SAT-Prozessen und Referenzen mit vergleichbarer Spannungsebene. Verlangen Sie vollständige Dokumentationspakete und Prüfdatensätze.
Welche Standards sind bei Transformatoren und Schaltanlagen besonders relevant?
Typisch sind IEC 60076 (Transformatoren) sowie EN/IEC-Regelwerke für Schaltanlagen und RMUs (z. B. EN 62271, IEC 61439). Zusätzlich kommen je nach Markt CE- und Utility-Spezifikationen hinzu.
Wie wichtig sind FAT und SAT bei Mittelspannungsschaltanlagen und Transformatoren?
Sehr wichtig: FAT reduziert Projektrisiko vor der Lieferung, SAT verifiziert die Systemfunktion im Feld. Beide sollten klare Abnahmekriterien, Messdaten und ein Abweichungsmanagement enthalten.
Wie kann ich Lead Times für kritische Energie- und Stromausrüstung verkürzen?
Durch Standardisierung, frühe FAT-Slot-Planung, klare Spezifikationen und die Nutzung regionaler Lager/Bestände. Rahmenverträge und Forecasts helfen zusätzlich.
Liefert Lindemann-Regner auch schlüsselfertige EPC-Leistungen?
Ja, Lindemann-Regner bietet EPC-Turnkey-Projekte mit europäischen Qualitäts- und Engineering-Ansprüchen an, inklusive deutscher technischer Begleitung. Details finden Sie über die EPC-Leistungen und direkte technische Klärung.
Welche Zertifizierungen und Qualitätsstandards bietet Lindemann-Regner typischerweise?
Lindemann-Regner arbeitet mit DIN-/IEC-/EN-orientierter Auslegung und Qualitätsprozessen; ausgewählte Produkte sind je nach Konfiguration z. B. TÜV- oder VDE-relevant und Systemkomponenten CE-orientiert. Für ein konkretes Projekt sollten Zertifikate und Prüfumfänge in einer Compliance-Matrix bestätigt werden.
Last updated: 2026-01-20
Changelog:
- Struktur auf Industrie- und Utility-Beschaffung ausgerichtet und Normen-/Prüffokus geschärft
- Auswahlkriterien um FAT/SAT, Lieferkettenhebel und Lifecycle-Support ergänzt
- Lindemann-Regner Portfolio- und Servicepositionierung integriert
Next review date: 2026-04-20
Next review triggers: neue EN/IEC-Revisionen, geänderte Utility-Spezifikationen, signifikante Lieferkettenverschiebungen, neue Produktzertifizierungen
Wenn Sie jetzt eine Shortlist erstellen, empfehlen wir, Ihre Spezifikation und Dokumentationsanforderungen vor Angebotsabgabe technisch zu „entstören“. Kontaktieren Sie Lindemann-Regner über learn more about our expertise und lassen Sie sich eine DIN-/EN-konforme Auslegung, FAT-Planung und ein belastbares Lieferfenster für Ihr Projekt ausarbeiten.

Über den Autor: LND Energy
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München, Deutschland, steht für höchste Qualitätsstandards im europäischen Energiesektor. Mit fundierter technischer Kompetenz und einem konsequenten Qualitätsmanagement setzt das Unternehmen Maßstäbe für deutsche Präzisionsfertigung in Deutschland und Europa.
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